"Ki wird geboren, wenn sich ein Zentrum entwickelt inmitten der Leere" M. Ueshiba

Das Aiki-Prinzip und die spirituell-religiöse Botschaft des Aikido

gepostet von Marius Trzaski, 15. April 2018  

Der Weg des Aiki war für Ueshiba im Grunde selbst die Liebe. (20) So sprach Ueshiba mit zunehmendem Alter immer wieder von "Gott" und der kosmisch-göttlichen Liebe, die als Ursprungdes Universums alles durchdringt und vereint. (19) Hier ist es wichtig anzudeuten, dass Ueshibas shintōistisches Gottesbild sich z.B. von christlich geprägter Gottesvorstellung deutlich unterscheidet (…). Im Japanischen gibt der Begriff "kami", oft modern als Gott übersetzt, eine ungewöhnlich weite Kategorie ab: die Gottheiten, die das Kojiki, die älteste japanische Chronik und Mythologie, bevölkern und die verantwortlich waren für die Schöpfung der Welt; Gottheiten, von denen man denkt, sie wohnen in Personen, Orten, sogar bestimmten Arten von Handlungen. (20a)

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Aikido - kurze Entstehungsgeschichte

gepostet von Marius Trzaski, 15. März 2018 

Die Entstehung des Aikidō ist aufs engste mit der Biographie von dessen Gründer Morihei
Ueshiba verknüpft. Er wurde am 14. Dezember in Tanabe (Präfektur Wakayama) in Japan
geboren. Sowohl die familiäre Prägung als auch der Geburtsort selbst sind für die physische
und spirituell-religiöse Entwicklung Moriheis von Bedeutung. Als siebenjähriger Junge
wurde Morihei in den nahe gelegenen Tempel geschickt, um die buddhistischen Schriften
und die konfuzianischen Klassiker zu studieren. Er war von den wundersamen Geschichten,
die er im Tempel hörte, so fasziniert, dass es seinen Vater beunruhigte und er ihn zum
Ausgleich Sumo und Schwimmen lehrte.

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